Technik - LWV 2017 neu

Lüsseltaler Wasserversorgung
Wir machen Tinkwasser für das Lüsseltal
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Über uns
Trinkwasseraufbereitung Erschwil

Die Quellen Erschwill bilden einen wesentlichen Bestandteil der Wasserbeschaffung der Lüsseltaler Wasserversorgung (LWV). Diese Quellen sind für eine Notversorgung der Gemeinden Breitenbach, Brislach, Büsserach und Erschwil die einzige ins Gewicht fallende Wasserbeschaffungsmöglichkeit. Deshalb ist die bessere Nutzung und qualitative Verbesserung des Quellwassers für die Bewirtschaftung der Region LWV von grosser Bedeutung.Zwei Quellen liegen in der Talsohle: Hammer- und Walkequelle, die dritte, die Schemelquelle ist eine höher gelegene Hangquelle. Alle drei sind typische Karstquellen, die sehr schnell auf Wetter- und Umwelteinflüsse reagieren; bei starken Niederschlägen steigen Ergiebigkeit, aber auch Trübung, schnell an. Die Schemelquelle ist qualitativ die beste und soll deshalb auch primär genutzt werdens war auch ausschlaggebend für die Standortwahl der Aufbereitungsanlage. Durch die Kombination Reservoirneubau/Aufbereitungsgebäude konnten Einsparungen an Bauvolumen und Baukosten gemacht werden. Der Neubau liegt 1 5m höher als das alte Reservoir, was nicht nur eine Verbesserung der Versorgung im oberen Gemeindegebietvon Erschwil bringt, sondern auch eine Erhöhung der Durchflussmenge in der Transportleitung zu den anderen Partnergemeinden; was zu einer besseren Ausnutzung des Quellwassers führt.

Aufbereitungsverfahren
Zwei Parameter müssen am zur Verfügung stehenden Wasser verbessert werden: Die Trübung und die organische Belastung. Während die Werte der Schemelquelle leicht über den tolerierbaren Grenzwerten liegen, sind die Werte von Hammer- und Walkequelle unzulässig hoch. Es wurden deshalb folgende Verfahrensschritte gewählt:- Ozonung
- Flockung
- Filtration auf Zweischichtfiltern
- Adsorbtion des Restozons auf Aktivkohle - Chlorierung als Netzschutz

Weitere Informationen auf der Seite Betriebsschema

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